Neptun retrograde: Das Aufwachen aus Illusionen!

Hallo ihr Lieben <3 Heute darf ich euch von einem besonderen Ereignis berichten, dass uns nun die nächsten Monate energetisch begleiten wird. Am 21. Juni zur Sonnenwende wurde Neptun rückläufig, er bleibt dies bis zum 27. November. In dieser Phase der Rückläufigkeit des Neptun gilt es unsere spirituellen Erfahrungen, aber auch unsere Illusionen und Verblendungen der letzten Monate zu verarbeiten.

 

Neptun gehört zu den Langsamläufern unter den Planeten. Er benötigt rund 165 Jahre für einen Umlauf um die Sonne, durchschnittlich 14 Jahre befindet er sich in jedem Tierkreiszeichen. Jedes Jahr wird Neptun rückläufig, dann im Schnitt fünf bis sechs Monate. Seine Rückläufigkeit lenkt unsere Aufmerksamkeit auf wichtige Themen und gibt Antworten auf essentielle Fragen.

 

Was bedeutet Rückläufigkeit?

 

Jeder Planet - bis auf die Sonne und den Mond - kann rückläufig werden. Am bekanntesten ist uns die dreimal jährliche Rückläufigkeit von Merkur, dem Planet für Kommunikation und Austausch. Betrachtet man das Geschehen der Rückläufigkeit von der Erde aus, wirkt es, als würde sich der entsprechende Planet – in diesem Fall Neptun – rückwärts bewegen. Astrologisch betrachtet, bringen uns rückläufige Planetenphasen in eine Art Reflektionsschleife. Es geht weniger darum, sich nun aktiv weiterzubewegen, sondern um das Verarbeiten der letzten Monate. Zu dieser Zeit wird meistens deutlich spürbar, dass sich etwas Altes bzw. noch nicht Abgeschlossenes zeigt, um final verarbeitet und integriert zu werden. Wegen seines Schneckentempos, können die Auswirkungen von Neptuns Rückläufigkeit sehr subtil sein und sich nur im Laufe der Zeit zeigen oder wenn Neptun signifikante Aspekte zu deinem Geburtshoroskop schlägt. Generell wird jedoch zu spüren sein, dass sich unser Blick mehr nach Innen richtet, vergangene Themen werden erneut beleuchtet. Das hat Auswirkungen auf die verschiedensten Lebensbereiche, vor allem aber auf zwischenmenschliche Beziehungen und die eigene Gesundheit.

 

Neptun's Rolle in der Astrologie: Wo machen wir uns etwas vor?

 

Neptun is the deep wide sea, "the dream", das "Wir sind eins". Es geht um die Qualität der Einheit, der Quelle, bedingungslose (göttliche) Liebe. Das Neptun-Prinzip herrscht über die Fische und das 12. Haus, die letzte Station unserer HeldInnenreise, in der wir endlich nach Hause kommen. Es geht um Spiritualität, Hingabe und die Suche nach Erlösung.  Diese feinstofflichen Energien haben die Fähigkeit, uns mit Visionen zu inspirieren und uns in mystische Strudel der Heilung zu versetzen.  Neptun hat aber auch eine vernebelnde Wirkung. Diese kann uns gerade lange genug aus unseren Ich-Identitäten reißen, dass wir mit grenzenloser, universeller Liebe  in Kontakt kommen. Diese vernebelnde Wirkung ist aber auf Dauer nicht mehr rosig. In den nebligen Regionen Neptuns lösen sich alle Grenzen auf. Täuschungen, Illusionen, Träume können uns einhüllen, wir verlieren unsere Erdung und heben in die grenzenlosen Weiten des Äthers ab. Neptun sucht nach dem Ideal. Das kann in uns eine eine Flucht nach Utopia - einer idealen Welt der Erlösung - hervorrufen.

 

Die "Gefahr", die Neptun u.a. also mitbringt, ist die Grenzenlosigkeit. Das betrifft auch unsere Fähigkeit Grenzen ziehen zu können (oder eben nicht). Dies kann uns in die Selbstlosigkeit, aber auch in die Selbstaufopferung führen. Darin liegt auch das Helfersyndrom verborgen - du willst andere von ihrem Leid erlösen, suchst aber in Wahrheit nach deiner eigenen Erlösung ;) Gerne sehen wollen wir das nicht. Und so zeigt sich, dass uns Neptun mit dem Prozess des Aufwachsens konfrontieren möchte. Seine Aufgabe ist es, uns Illusionen zu schicken, DAMIT wir aus diesen aufwachen können. Denn letztendlich leben wir auf der Erde, um das Alleins mit dieser zu verbinden. Das Ziel ist, Spiritualität zu erden. Und dafür gilt es JA zum Leben hier auf der Erde  zu sagen und die Anbindung zu nutzen, anstatt in sie hinein zu flüchten.

 

Rückläufiger Neptun - was nun?

 

Erhöhte Empfänglichkeit, Intuition und Wahrnehmung

 

Mit einem rückläufigen Neptun zeigen sich unsere gefühlsmäßige Empfindlichkeit und Empfänglichkeit in einer neuen Form der Intensität. Wie gesagt, wir werden uns in den nächsten Monaten mit unseren inneren Idealen, Träumen, Visionen, Illusionen auseinander setzen. Für diesen Prozess sind wir womöglich durchlässiger (die Grenzen lösen sich auf) als sonst. Aufgrund dieser erhöhten Empfänglichkeit dürfen wir weit mehr sehen, spüren und erkennen, als wenn Neptun direkt läuft. Unsere Intuition und unsere Visionen erweitern sich und bescheren uns neue, aufschlussreiche Perspektiven. Neptun steht in der Astrologie unter anderem für feinstoffliche, nicht greifbare Energien. Er ist es aber auch, der uns Illusionen und Täuschungen schickt, aus denen wir lernen müssen aufzuwachen. Wenn Neptun rückläufig wird, fällt es leichter, diese Illusionen aufzuspüren und wahrzunehmen. Es ist, wie wenn wir die rosarote Brille abnehmen dürfen. Dies kann natürlich ein schmerzhafter Prozess sein, da wir uns von der Täuschung in die Ent-Täuschung bewegen werden.

 

Als Meister der Illusion, arbeitet Neptun auf mysteriöse Weise, manchmal sehr subtil und sogar hinterhältig. Wenn Neptun direkt läuft, verhüllt er uns gerne unsere Augen um uns vor unerwünschten Realitäten zu beschützen. Sobald er rückläufig wird, verliert Neptun seine Kräfte und so auch seine Illusionen. Die rosafarbigen Filter sind weg und wir müssen uns einer harten bzw. im ersten Moment schmerzhaften Realität stellen, die uns aber auch wieder auf den Boden (Erdung!) der Tatsachen zurück holt und einen klaren Blick ermöglicht.

 

Folgende Fragen können in der Neptun-retrograde Phase ganz subtil in uns aufkommen:

  • In welchen Bereichen bin ich "durchlässig", medial und hochsensibel? Und was brauchen diese Anteile in mir, damit ich nicht von der Hingabe (Liebe und Vertrauen) in die Selbstaufopferung und ins Leid schwanke? (Stichwort: gesunder Rückzug, Erdung)
  • Wie kann ich gut für mich sorgen, statt mich für andere aufzuopfern?
  • Bin ich selbstlos? Macht es mir Freude zu geben? Kann ich diese Selbstlosigkeit aus Herzen leben?
  • Fällt es mir leicht, Grenzen zu ziehen bzw. mich zu erden, oder ist es für mich herausfordernd?
  • Was bedeutet für mich Tiefgang? Wann hat das Leben für mich Tiefe?
  • Was an mir ist "begnadet"? Mit welchen Gaben bin ich gesegnet?
  • In welchen Luftschlössern lebe ich? Wie verwirkliche ich meine Traumwelt?
  • Was sind meine Süchte als Ausdruck nicht gelebter Sehnsüchte?

In diesem Sinne - ich wünsche euch eine spannende, erkenntnisreiche, erWACHte Zeit. Mögen wir alle unser Gleichgewicht zwischen Materie und Spiritualität finden. Wir sind die Brückenbauer...es passiert durch uns und unser Wirken.

 

Löwenherzlich, eure Katharina

Systemisch-Integrale Coach | Ganzheitliche Astrologin | LöwenMut-Macherin und Wegbegleiterin aus Leidenschaft*

 

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